Die Fünf

Alles begann mit dem Treffen der „Fünf“. Im Herbst 2015 trug es sich zu, dass diese fünf Vagabunden durch einen grünen Fichtenwald wanderten. Wieso und wohin sie wanderten fragt ihr euch zurecht? Nun wir wollen es euch berichten: Sie waren auf einer musikalischen Reise voller Gefahren, moosüberwachsenen Mandolinen und kleinen Zwergen mit braun-schwarzen Zipfelmützen, die sich auf das Brauen einer unbekannten stark narkotisierenden Flüssigkeit spezialisiert hatten. Sie nannten die Flüssigkeit „das Bier, dass aus dem Abgrund aufstieg“. Die Reise begann in einem unscheinbaren Dörfchen nahe des grünen Flusses „Eraa“. Das Ziel der Reise war der im Osten gelegene hohe Berg „Frösi“, den schon so viele hungrige Musikanten zu erreichen versuchten – ohne Erfolg. Die Gruppe bestand aus Jolgit, Lugeimando, Romham, Yvperc und Simbaas. Wir schreiben den Beginn eines neuen Zeitalters. Das Zeitalter des „wir spielen Indie-Folk, wissen aber nicht was das heisst“. Zugegeben, der Name des Zeitalters war lang und beschwerlich, das trifft aber auch auf die Reise der „Fünf“ zu. Werden sie je den ersehnten Berg erreichen? Werden Fremde ihre Namen rufen, lange nachdem sie das Mischpult abgebaut haben und sich fragen wer sie waren? Wie tapfer sie die Leslie schleppten, wie leidenschaftlich sie spielten? Nun wir wollen es euch berichten, doch die Zeit dazu ist nicht reif. Den, wir dürfen hier nicht verweilen, wir müssen weiter. Über schneebedeckte Berge, reissende Flüsse und grüne Wiesen werden wir wandern um zu euch zu gelangen, um eure Auren mit musikalischen Klängen aufzuwühlen, um eure Ohren in Verzückung zu bringen, um eure Herzen zu betäuben und sie gerührt aber nicht geschüttelt zurückzulassen. Ja wir werden da sein, wenn der Tag des Indie-Folkes naht und ihr unisono und inbrünstig in die Nacht ruft: „Spielt diesen Song, wir kennen leider den Namen nicht, es geht irgendwie um Krähen aber auch um Boote und dann sind da noch Trolle und es macht so schlägädädüütüü.. ja spielt diesen Song. Und wir werden mit Freude unser Instrumente aus dem Koffer, Keller und der Marta holen und euch zurufen: Wir spielen den Song, wenn ihr die Mauer einreisst. Und ihr werdet zurecht fragen: „was welche Mauer? Was labbersch du“? Und so geht unsere Reise weiter in Richtung des Berges den wir zu erreichen versuchen. Und wenn wir auch nie dort ankommen sollten, so sei gesagt, wir haben uns doch auf den Weg gemacht. Und wenn wir nicht gestorben sind, dann suchen wir noch heute nach einer Steckdose mit genug Stromversorgung.

Foto by Pascal Jerney

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